Laufende Kosten einer Website

Laufende Kosten einer Website

Möchte man eine Website aufsetzen, oder aufsetzen lassen, stellt man sich zu Beginn natürlich die Frage, wie hoch die laufenden Kosten sein werden. Auch wenn hier viele Faktoren eine Rolle spielen, wie hoch die tatsächlichen Kosten werden, möchte ich dir in diesem Beitrag einen Überblick über durchschnittlich anfallende laufende Kosten geben.

Dafür schauen wir uns mal die verschiedenen Kostenpunkte an.

Kostenpunkte einer Website

Domain-Kosten

Um eine Website zu erstellen, benötigst du einen Hoster, wo du deine Website einfach ausgedrückt „parkst“. Bei deinem Hoster beantragst du die Domain, also den Namen, den deine Webseite haben soll, meistens gleich mit.

Die Kosten werden i.d.R monatlich bezahlt und bewegen sich bei einfachen Webseiten im Bereich von 5-15 Euro pro Monat. Online Shops sind etwas teuerer und kosten monatlich so um die 15-40 Euro.

Hier stelle ich dir zwei deutsche WordPress-Hoster vor, die ich selbst nutze und mit denen ich sehr zufrieden bin. Ich nutze bewusst Hoster mit Server-Standort in Deutschland, da diese meine Website schneller laden lassen und die hier geltenden Datenschutzbestimmungen einhalten. Bei diesen Anbietern kriegst du das Hosting schon für 5-6 Euro.

Ich würde aber zu den etwas teureren Paket greifen, da du dort das SSL-Zertifikat dann kostenlos einbinden kannst und generell von weiteren Vorteilen profitierst. Das SSL Zertifikat macht deine Seite nicht nur sicherer sondern sollte auch zwingend eingesetzt werden, wenn Kundendaten im Spiel sind. Dan wärst du bei 8-9 Euro im Monat.

Wenn du dich mit WordPress nicht auskennst und dich auch nicht großartig einarbeiten möchtest, solltest du auf einen Homepage-Baukasten zurückgreifen, der es dir ermöglicht, Webseiten recht einfach selbst zu erstellen.

In diesem kurzen Video erfährst du, wie der Webgo Homepage-Baukasten funktioniert:

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Das tolle ist, das du den Homepage-Baukasten live testen und ausprobieren kannst und dafür nicht mal ein Konto erstellen musst. Du kannst also gleich ausprobieren, ob er dir zusagt.

Plugins

Wenn du deine WordPress-Website sinnvoll erweitern möchtest, kommst du meistens nicht drumherum, dir kostenpflichtige Plugins zuzulegen. Allerdings kommt es auch hier wieder auf den Anwendungsfall an. Eine simple Homepage kommt an sich auch ohne kostenpflichtige Plugins aus.

Wenn du eine Dienstleistung anbietest und deine Seite mit WordPress erstellen möchtest, dann solltest du dir aber unbedingt ein anständiges Anfrageformular zulegen.

Denn Standart-Formulare sind nicht nur extrem langweilig, sondern auch extrem nutzerfreundlich, da hier nur nervig alle Felder ausgefüllt werden müssen. Viel besser ist es, den potentiellen Kunden interaktiv zu befragen. Das macht nicht nur mehr Spaß, es wirkt auch professioneller und verringert die Absprungquote. Somit hast du die Möglichkeit, mehr Anfragen zu generieren. Hier stelle ich dir ein WordPress-Anfrageformular vor, dass deine potentiellen Kunden lieben werden.

Das Formular kostet 27 Euro im Monat.

Natürlich möchtest du, dass deine Website toll aussieht. dafür benötigst du ein tolles Theme (=Design). Es gibt bei WordPress eine riesige Auswahl an kostenlosen Themes. Das Problem bei kostenlosen Themes ist, dass es vorkommen kann, dass der Entwickler sich nicht mehr um Updates kümmert und so deine Webseite nicht mehr richtig läuft oder für Sicherheitsrisiken anfällig wird.

Achte bei kostenlosen Themes zumindest darauf, dass es auch eine kostenpflichtige Version gibt, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Entwickler um die kostenfreie Version gekümmert wird. Außerdem sollte das Theme schon recht viele Bewertungen haben, damit du einschätzen kannst, ob es überhaupt was taugt. Beliebte Themes haben zudem oft Communitys, wo du im Zweifel mal eine Frage stellen kannst, die dir vielleicht von einem netten Nutzer beantwortet wird.

Teste das Theme ausgiebig und schaue es dir auch gründlich auf einem Smartphone an. Schwächen zeigen sich meist erst, wenn man es mal ausgiebig selbst testet und nutzt.

Bei einem kostenpflichtigen Theme kostet die Jahres-Lizenz so ca. 50€. Danach kannst du deine Lizenz verlängern, um weiterhin Updates und Support zu erhalten. Oft wird dann aber nur noch 30-50% des Kaufpreises fällig.

Vielleicht möchtest du auf deiner Seite aber auch E-Mail Adressen einsammeln bzw. regelmäßig einen Newsletter versenden.

Wenn du WordPress nutzen möchtest, kannst du das Newsletter-Plugin „mailChimp“ für bis zu 2000 Abonnenten kostenlos nutzen. Die meisten werden diese Grenze zu Beginn vermutlich schwer knacken, deshalb ist das Tool für die meisten vermutlich kostenlos nutzbar.

Somit rechnen wir beim Newsletter Tool keine Kosten mit ein, denn die würden erst bei größerem Bedarf anfallen.

Sicherheit

Natürlich sollte deine Webseite auch rechtssicher sein, um teuren Abmahnungen vorzubeugen. Damit dein Impressum, deine Datenschutzbestimmungen, Disclaimer und AGB’s auch rechtssicher sind, kannst du den Service von e-recht24 nutzen. Weitere Vorteile des Services findest du auf den hier verlinkten Seiten:

→ e-recht24 für Webseiten anschauen*

→ e-recht24 für Online Shops anschauen*

Somit kann man mit 14,90 Euro monatlich rechnen, wenn man seine Webseite mit rechtssicheren Texten ausstatten möchte.

Zusammenfassung der Kosten

Fassen wir die Kosten mal zusammen, in dem wir durchschnittliche Werte nehmen

  • 10 Euro für die Domain und das Hosting pro Monat
  • 27 pro Monat für ein verbessertes Anfrageformular
  • Einmalig 50 Euro für ein schönes Theme
  • Rechtssichere Texte für monatlich 14,90€

Somit wären wir bei jährlichen laufenden Kosten in Höhe von durchschnittlich 673 Euro pro Jahr. Die monatlichen Kosten würden sich demnach durchschnittlich auf ca. 56 Euro belaufen.

Ich habe hier hauptsächlich mit Brutto-Preisen gerechnet. Wenn du vorsteuerabzugsberechtigt bist, kannst du dir die in den Preisen enthaltene Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen.

Die Webseite erstellen lassen, statt sie selber zu machen

Wenn du die Webseite erstellen lässt, kommen natürlich etwas andere Kosten auf dich zu.

Die Erstellung der Webseite kostet recht unterschiedlich und ist bei Freelancern normalerweise günstiger als bei Agenturen. Bei der Erstellung der Webseite variiert der Preis von 300-2000 Euro, je nach Aufwand. Natürlich gibt es auch deutlich teuerere Projekte, abhängig vom gewünschten Aufwand und Anpassungen.

Da nach der Erstellung der Website, diese auch gepflegt werden muss, schließt man bei Agenturen zumeist sog. Wartungsverträge ab. Das bedeutet, dass die Agentur für dich die Updates durchführt und auch mal Inhalte aktualisiert, die du aktualisiert haben möchtest.

Dabei wird normalerweise stundenweise abgerechnet, was bedeutet, dass jede Arbeit, sei es auch nur der E-mail-Verkehr oder das Telefonat mit dir, getrackt und angerechnet wird. Gehen wir von einer kleinen Seite aus, benötigst du eventuell 2 Stunden pro Jahr an Updates. Das wäre bei einem Stundensatz von 100€, 200€ pro Jahr. Der Wartungskosten-Service wird manchmal auch etwas günstiger angeboten, da Updates recht unkompliziert gemacht werden können.

Wir rechnen hier mit laufenden Kosten von monatlich ca. 13€ für die Wartung deiner Website.

Zu den anderen Kosten kann ich pauschal leider keine Aussagen machen, da musst du am besten mal die ein oder andere Agentur anfragen. Vielleicht bieten sie auch rechtssichere Texte und ein gutes individuelles Kontaktformular. Die Kosten werden vermutlich überall unterschiedlich sein.

Website ohne laufende Kosten aufsetzen?

Ja, es ist tatsächlich möglich, seine Website ohne laufende Kosten zu erstellen.

Eine tolle Möglichkeit um sich eine kleine einfache Website bzw. Homepage aufzubauen, ist der kostenlose Dienst von Google. Mit Hilfe von Google Sites kannst du dir kostenlos deine eigene Website erstellen. Wie genau das funktioniert, das erfährst du hier:

Wenn du lediglich im Internet gefunden werden möchtest und es dir nur darauf ankommt, dass jemand über das Internet kontaktieren kann, dann solltest du dich einfach kostenlos bei Google My Business registrieren.

Eine weitere Alternative, um eine Website ohne laufende Kosten zu erstellen, ist WordPress.com. Wie genau das funktioniert, und wie du Schritt-für-Schritt die Webseite aufbaust, erfährst du in diesem ausführlichen Video:

Reicht eine kostenlose Website aus?

Das kommt ganz auf den Zweck an. Wenn du lediglich ein Profil im internet haben möchtest, damit du von Menschen kontaktiert werden kannst, die bei Google nach dir suchen, dann kannst du auf den kostenlosen Dienst Google My Business zurückgreifen. Wenn du eine Seite zu privaten Zecken aufsetzen möchtest oder deine Webseite nicht allzu wichtig ist, dann kannst du auf deine Webseite mit Google Sites aufbauen.

Für alle, die eine ernsthafte Internet-Präsenz aufbauen wollen empfehle ich die Erstellung einer WordPress-Website oder einer Website mit Hilfe eines Baukasten-Systems. So hat man einerseits mehr Anpassungsmöglichkeiten und andererseits auch seine eigene Domain, und damit seine komplett eigene Webadresse.

Denn bei den kostenlosen Varianten erhältst du nur Subdomains. Das bedeutet, dass deine Webseite z.B. wie folgt lauten würde www.dein-webseitenname.anbieter.de und nicht www.dein-webseitenname.de

Somit wirkt deine Seite schnell recht umprofessionell. Wenn deine kostenlose Website dann noch Werbung für den kostenlosen Dienst auf deiner Webseite macht, wie das bei manchen Dienstleistern der Fall ist, wirkt sie schnell noch unprofessioneller. Auch auf Visitenkarten macht eine Subdomain keinen guten Eindruck.

Planst du bspw. deine Webseite mit Hilfe von SEO-Optimierung bei Google auf die erste Seite zu kommen, wirst du es mit einer Subdomain auch schwieriger haben.

Wenn dir diese Punkte allerdings egal sind, dann ist die kostenlose Variante absolut das Richtige für dich und du kannst deine eigene Website ohne laufende Kosten haben.